Stuck in Deutschland.

Werkstoff & Technik - vom Wanddekor bis zum Weltkulturerbe!

Art.-Nr.:  102145
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Produktbeschreibung

Barbara Rinn-Kupka
Stuck in Deutschland. Von der Frühgeschichte bis in die Gegenwart.
2018. 240 Seiten mit 116 Abbildungen, kartoniert

Perfektion aus Gips - Stuck in Kunst & Kunsthandwerk!

Dieses Überblickswerk bietet Ihnen eine anschauliche Einführung in die spannende Geschichte dieses vielfätigen Werkstoffs. Darüber hinaus erhalten Sie fundierte Informationen zu den wichtigsten Techniken und Künstlern. Die Autorin hat selbst praktische Erfahrung im Stuckhandwerk und zeigt anhand einer Fülle von Beispielen die große Bandbreite der Verwendung wie der Gestaltungsmöglichkeiten von Stuck und gibt Hinweise zu Einschätzung und Datierung.

Stuck in Deutschland ist mehr als Puttenengel in barocken Kirchen. Schon in der Jungsteinzeit formten Menschen nördlich der Alpen aus Lehm Figuren zur Ausschmückung ihrer Behausungen. Später zeugen bedeutende vorromanische und romanische Kirchendekorationen aus Stuck von verschiedenen Werkstätten, die dieses Material verwendeten.

Mit der Wiederentdeckung in der Zeit der Renaissance wurde das Gebiet des heutigen Deutschland nach dem Kernland Italien zu der Kulturlandschaft für Stuck als Dekor aufwändiger Verzierungen an und in Gebäuden. Neue, hier entwickelte Techniken und Entwurfsideen gelangten von Deutschland aus nach ganz Nordeuropa. Im Zeitalter des Barock wurde diese Art der Dekoration unverzichtbar. Nicht umsonst gründen einige Weltkulturerbestätten wie St. Michael/Hildesheim oder die Wieskirche ihren Ruhm auch auf Stuck als bedeutenden Teil des Gesamtkunstwerks.

Ihre Vorteile:

  • Umfassender, allgemeinverständlicher Überblick über Geschichte, Technik und Verwendung von Stuck nach neuesten Erkenntnissen
  • Im Blickpunkt: der deutsche Kulturraum von den Anfängen bis heute

Die Autorin:

Barbara Rinn-Kupka ist promovierte Kunsthistorikerin mit praktischer Erfahrung im Stuckhandwerk. Sie arbeitet als Innendekor-Spezialistin in der freien Bauforschung und gehört, ausgewiesen durch zahlreiche Veröffentlichungen, zu den wenigen Experten für Stuckgeschichte in Nordeuropa.