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Die Welt in 100 Jahren. Wissenschaftsbuch des Jahres!
Wie sich die Wissenschaftler von 1910 das Jahr 2010 vorgestellt haben!
Arthur Brehmer (Hrsg.)
Die Welt in 100 Jahren. Reprint von 1910.
Mit einem einführenden Essay 'Zukunft von gestern' von Georg Ruppelt.
2010. 319 Seiten, gebunden.
"Viele dieser Zukunftsmärchen sind wahr geworden. Auf andere warten wir noch immer. Den Weltfrieden zum Beispiel. Während wir darauf warten, unbedingt lesen!" (NDR Kulturjournal)
In den Jahren 1909 und 1910 entstand dieses reich illustrierte Buch über eine damals ferne Zukunft - das Jahr 2010! Anders als die literarischen Science-Fiction-Visionen jener Zeit, wurde es von Experten und Wissenschaftlern verschiedener Bereiche geschrieben und wollte eine möglichst genaue sachliche Prognose abgeben. Dem einflussreichen Journalisten Arthur Brehmer (1858 - 1923) gelang es, prominente Autoren zu gewinnen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Ernst Lübbert (1879 - 1915) schuf die kongenialen Illustrationen. Es ist unglaublich spannend und faszinierend die Visionen von einst mit der Wirklichkeit von heute zu vergleichen. Ganz gewiss kann man die heutige Arbeit der Zukunftsforscher, die mit Hilfe unermesslicher Datenmengen und Rechnerkapazitäten vorsichtig gewisse Trends für kommende Jahrzehnte vorauszusagen suchen, nicht mit der "Welt in 100 Jahren" vergleichen. Aber immerhin, die Experten von 1910 haben einige sehr erstaunliche Treffer, "aus der Lostrommel der Zukunft" gezogen!

Presse-Zitate:
"Die Lektüre zählt zum Anregendsten und Aufregendsten, die man sich vorstellen kann." (Denis Scheck, Südwestrundfunk, 1.4.2010)
"Das iPhone wurde schon 1910 erfunden" - "Der Bestseller «Die Welt in 100 Jahren» fand 1910 ein euphorisches Publikum. Das Buch liegt jetzt als Nachdruck wieder in den Läden und lohnt die Lektüre noch immer: Hundert Jahre später fasziniert den Leser, wie sich die Denker in der fiebrigen Aufbruchszeit vor dem Ersten Weltkrieg die Zukunft vorstellten - und was davon inzwischen Gegenwart ist." (SonntagsZeitung, Schweiz)
"Die Beiträge von 22 prominenten Experten sind eine spannende Lektüre und eine sehr lehrreiche noch dazu." (Martina Sullner, Hannoversche Allgemeine Zeitung)
Kundenzitat:
"Die Welt in hundert Jahren" ist ein heute zum Glück wiederentdeckter Klassiker der Futurologie des 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine Aufsatzsammlung damaliger "Kapazitäten" zu allen möglichen Aspekten des heutigen Lebens, denn das Buch erschien 1910! Es illustriert eindrucksvoll die damalige Fortschritts- und Zukunftsgläubigkeit, die optimistische Einstellung gegenüber der Zukunft der Menschheit. Die Treffgenauigkeit der Prognosen ist unterschiedlich. Geradezu unheimlich paßgenau sind "Das drahtlose Jahrhundert", das mit leichten Modifikationen die heutige Mobilfunk- und Internetwelt beschreibt, und "Das tausendjährige Reich der Maschinen", das die Solarenergie und weitere brandaktuelle Techniken prophezeit. Im "Jahrhundert des Radiums" wird zwar technisch nicht ganz zutreffend, aber sinngemäß völlig korrekt auf Massenvernichtungswaffen verwiesen, die eigentlich jeden Krieg unmöglich machen sollten. Neben solchen Sternstunden gibt es aber natürlich auch Fehlprognosen, die skurril ("Die Frau in 100 Jahren") bis ärgerlich sind ("Die Kolonien in 100 Jahren").
Aber gerade an diese Fehlprognosen sollte man sich erinnern, wenn wieder einmal großmäulige "Zukunftsforscher" bierernste Prognosen zum Jahr 2050 verkünden. Daneben finden sich auch ironische bis leicht zynische Aufsätze ("Die Literatur in 100 Jahren", "Das Theater in 100 Jahren") sowie stark humanistisch geprägte Aufsätze ("Unterricht und Erziehung in 100 Jahren", "Die Religion in 100 Jahren"). Gerade "Die Religion in 100 Jahren" ist bestechend geschrieben und vor dem aktuellen Hintergrund leider immer noch Zukunftsmusik. Das Buch endet standesgemäß mit DEM Klassiker der Science-Fiction: dem Weltuntergang. Besonders hervorzuheben sind die genialen avantgardistischen Illustrationen von Ernst Lübbert, die sich bereits leicht vom Jugendstil lösen und teilweise einen Hang zu Skurrilität und Humor zeigen. Alles in allem ein Juwel, das wirklich JEDEM ans Herz gelegt werden sollte! Für gelernte DDR-Bürger: der in der DDR allseits bekannte Klassiker "Weltall Erde Mensch" ist nicht halb so treffsicher in der Prognose!"
Inhalt:
- Hudson Maxim: Das 1000 jährige Reich der Maschinen.
- Robert Stoß: Das drahtlose Jahrhundert.
- Cesare Lombroso: Verbrechen und Wahnsinn im XXI. Jahrhundert.
- Rudolf Martin: Der Krieg in 100 Jahren.
- Bertha von Suttner: Der Frieden in 100 Jahren.
- Frederik Wolworth Brown: Die Schlacht von Lowestoft.
- Karl Peters: Die Kolonien in 100 Jahren.
- Ellen Key: Die Frau in 100 Jahren.
- Dora Dyx: Die Frau und die Liebe.
- Baronin von Hutten: Die Mutter von Einst.
- Alexander von Gleichen-Rußwurm: Gedanken über die Geselligkeit.
- Jehan van der Straaten: Unterricht und Erziehung in 100 Jahren.
- Björne Björnson: Die Religion in 100 Jahren.
- Ed. Bernstein: Das soziale Leben in 100 Jahren. Was können wir von der Zukunft des sozialen Lebens wissen?
- Hermann Bahr: Die Literatur in 100 Jahren.
- Wilhem Kienzl: Die Musik in 100 Jahren. Eine überflüssige Betrachtung.
- Everard Hustler: Das Jahrhundert des Radiums.
- C. Lustig: Die Medizin in 100 Jahren.
- Cesare del Lotto: Die Kunst in 100 Jahren.
- Charles Dona Edward: Der Sport in 100 Jahren.
- E. Renandot: Die Welt und der Komet.
- Garret P. Serviß: Der Weltuntergang.
Art.-Nr.: 802116